Edler Duft perfekt verpackt - Einfache, standardisierte Lösungen machen Sollas zum Marktführer im Bereich der Folienverpackungen für Parfumprodukte
Wer schon einmal versucht hat, einen Gegenstand in Zellophanfolie einzuwickeln, weiß wie schwierig das sein kann. Das Material ist rutschig, schwierig zu falten und gleitet einem leicht aus den Händen. Die Firma Sollas mit Sitz im niederländischen Wormen hat inzwischen 60 Jahre Erfahrung im Bau von Maschinen, die hervorragend mit solchen Folien zurechtkommen. Einige schaffen es sogar, pro Minute bis zu 100 Produkte in das transparente Verpackungsmaterial einzuschlagen.
Ein teures Parfum muss perfekt verpackt sein. Die Folie übernimmt dabei praktisch die Rolle einer zweiten Haut um die Innenverpackung herum. Kees Maalman, der bei Sollas als Ingenieur tätig ist, erläutert: „Die Qualität der Verpackung ist für den Verkaufserfolg tatsächlich von größter Bedeutung. Uns ist es im Laufe der Jahre immer besser gelungen, Maschinen zu bauen, die eine sehr bündig anliegende Folienverpackung produzieren können. Dies hat uns zum Marktführer auf dem Parfumsektor gemacht. Als Maschinenbauer muss man sich darüber hinaus auch über die Qualität und die Lebensdauer seiner Produkte profilieren. Unsere Maschinen verbinden Langlebigkeit mit einem hohen Restwert. Ich weiß von einigen unserer Maschinen, dass sie 35 Jahre lang beim Kunden im Einsatz waren.“
Hochwertige Automatisierungstechnik bürgt für Qualität
Zum Steuern der verschiedenen Antriebsmechanismen in den Maschinen setzt Sollas auf Allen-Bradley-Produkte von Rockwell Automation wie zum Beispiel CompactLogix-Steuerungen, Kinetix 2000 Servoantriebe und Mensch-Maschine-Schnittstellen vom Typ PanelView.
„Wir verwenden diese Produkte von Rockwell Automation bereits seit mehr als zehn Jahren“, erzählt Maalman. „Sollas traf diese Wahl seinerzeit aufgrund der Marktnachfrage. Speziell außerhalb Europas gibt es eine große Zahl Hersteller, die die Steuerungen von Rockwell Automation gegenüber denen anderer Hersteller vorziehen. Deshalb nahmen wir damals die Steuerungen von Rockwell Automation in die engere Wahl und traten in Verhandlungen mit dem Unternehmen ein.“
Carlo Canter Visscher, Account Manager bei Rockwell Automation, fügt hinzu: „Wir haben in Sollas sofort ein besonderes Potenzial als Maschinenbaupartner erkannt. Wir stellten dem Unternehmen deshalb unseren GOTC (Global OEM Technical Consultant) vor, einen Spezialisten, der vor Ort Hilfestellung beim Einrichten einer Rockwell Automation Konfiguration leisten kann. Der GOTC ermöglichte es den Sollas-Ingenieuren, mit den richtigen Produkten schneller und effizienter zu arbeiten, und half ihnen beim Erstellen der passenden Softwarestruktur.“
Maalman ergänzt: „Selbstverständlich liegt uns daran, die Plattform so effektiv wie möglich zu steuern. Was uns am meisten beschäftigte, war die Frage, wie viel Wissen das Unternehmen beisteuern konnte. Von unseren Zulieferern erwarten wir Kooperation, und diese schließt umfassende Unterstützung ein. Die Zusammenarbeit, die sich zwischen uns und Rockwell Automation entwickelt hat, lässt sich am besten als hervorragende Arbeitsbeziehung bezeichnen.“
Canter Visscher stellt fest: „Der von uns geleistete Support ist anfangs sehr intensiv, doch mit der Zeit sehen wir, dass das Wissen des Kunden langsam an Umfang und Tiefe gewinnt, sodass von unserer Seite immer weniger Input erwartet wird. Für uns ist die Kooperation außerdem unglaublich informativ. Insofern ist Sollas für uns ein guter Sparringspartner – und genau das suchen wir auch. Wir lernen beide voneinander. Unsere Kooperation ist inzwischen struktureller Natur und wir unterstützen einander auf alle möglichen Arten. Wenn Sollas auf einer Messe präsent ist, liefern wir die Dokumentation zu den Maschinen des Unternehmens, damit Sollas seine internationale Wettbewerbsfähigigkeit präsentieren kann.“
Maalman setzt hinzu: „Da unsere Geschäftsbeziehung nun schon seit zwei Jahren auf diese Weise funktioniert, können wir vertrauensvoll sagen, dass wir Allen-Bradley-Standards in unsere Maschinen einbauen können, was ein wichtiges Verkaufsargument auf dem internationalen Markt darstellt. Darüber hinaus bedeutet das auch, dass die Verwendung von Allen-Bradley-Steuerungen unsere Produkte nicht teurer macht. Dies verhilft uns zu einer hohen Konkurrenzfähigkeit, die auf dem heutigen Markt von extremer Bedeutung ist.“
Technische Vorteile
Was bietet das Allen-Bradley-Produktprogramm aber abgesehen von den wirtschaftlichen Vorteilen in technischer Hinsicht? Hierzu erklärt Maalman: „Wir setzen die neue Allen-Bradley CompactLogix-Plattform nunmehr seit drei Jahren ein. Auffällig an dieser Lösung ist die vergleichsweise einfache Technik. Wir verwenden für alle unsere Maschinen die gleiche Plattform – bei Maschinen mit Bewegung ebenso wie bei jenen ohne Bewegung. Unsere S20 mit einachsigem Servoantrieb etwa besitzt die gleiche Steuerungsplattform wie die schnelle Maschine des Typs SX, die mit bis zu sechs Achsen gebaut werden kann. Die Bausteine des von uns entwickelten Programms können außerdem in allen verschiedenen Maschinentypen verwendet werden. Der technische Vorteil besteht daher in Einfachheit und Standardisierung. Dies ist kosteneffektiv und damit ohne Frage sehr wichtig für uns.
Auf die Frage, welche Komponenten Sollas in den Steuerungen seiner Maschinen einsetzt, erklärt Maalman: „Unsere mit Allen-Bradley-Steuerungen ausgestatteten Maschinen sind zusätzlich rundum mit Allen-Bradley-Komponenten bestückt. Sämtliche Schalter und auch die gesamte Elektronik stammen also von Rockwell Automation. Neben der CompactLogix-Steuerung kommen der Servoantrieb Kinetix 2000 sowie das komplette PanelView Plus-Programm mit HMIs zum Einsatz. Wir verwenden ebenfalls PowerFlex-Frequenzumrichter in unterschiedlichen Größen sowie Sicherheitskomponenten wie etwa die programmierbare Sicherheitssteuerung der SmartGuard-Serie. Die Kommunikation stützte sich bis vor kurzem großenteils auf DeviceNet, doch inzwischen setzen wir auch in größerem Umfang auf EtherNet/IP. Nicht nur für den Programmierer ist EtherNet/IP unkomplizierter – auch Bau und Betrieb gestalten sich einfacher.“
Das Resümee von Carlo Canter Visscher: „Wir haben gemeinsam viel in die Entwicklung dieser neuen Maschinen investiert, und diese Investitionen zahlen sich jetzt für uns aus. Es kommt jetzt unbedingt darauf an, dass wir das erworbene Wissen weiter ausbauen. Die Intensität unserer Geschäftsbeziehung mit Sollas wird davon künftig nur profitieren.“
Nähere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter: info_at@ra.rockwell.com Betreff: Sollas
